Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. betreut Maßnahmen zum Wildbienenschutz in Rheinhessen und baut ein Netzwerk ehrenamtlich Aktiver auf.  Die erste Fortbildung für interessierte Laien zum Thema Wildbienen und ihre Lebensgewohnheiten findet am 30. Mai in Hahnheim statt.

Rheinhessen könnte dank seines Klimas ein Wildbienenparadies werden. Denn die meisten der über 550 verschiedenen Arten Deutschlands lieben es warm und trocken.  Von wenigen Millimetern bis zu 28 Millimeter Körperlänge der Blauen Holzbiene gibt es sie in allen Größen.  Manche bauen ihre Kinderstuben in totem Holz, manche im Boden, manche sogar in leeren Schneckenhäusern. Nektar und insbesondere Pollen von Blütenpflanzen benötigen sie alle zur Aufzucht ihres Nachwuchses.

Für die Bestäubung unserer Wild- und Nutzpflanzen spielen die bekannte Honigbiene und auch alle anderen Wildbienen eine große Rolle.  An Blüten und Nisthilfen in Garten und Balkon kann jeder viele kleine und große Arten beobachten.

Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Rheinhessen“ möchte der BUND diesen schönen Landstrich auch für unsere kleinen, fleißigen Helfer lebenswerter machen. Das heißt: Mehr Blütenvielfalt und Lebensraumschutz.  Für die Bürgerinnen und Bürger in Rheinhessen werden zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie Exkursionen und Vorträge rund um die Wildbiene angeboten.

Termin:

Die erste Fortbildung für das neue Netzwerk Wildbienenschutz findet am
Samstag, den 30. Mai 2015 in Hahnheim  statt.   Sie bietet Ehrenamtlichen, GästeführerInnen und Naturinteressierten einen Einstieg in die Vielfalt der heimischen Wildbienen und ihrer Lebensbedingungen. Anmeldungen und Informationen beim BUND Rheinland-Pfalz, Jutta Schreiner, jutta.schreiner@bund-rlp.de, Tel. 06131-62706-0.

Wir bedanken und bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, die dieses Projekt aus Mitteln der Glücksspirale fördert.