BUND: Vortragsveranstaltung zum Projektstart im Museum der Stadt Alzey

Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Rheinhessen“ hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. das Projekt „Blühendes Rheinhessen“ ins Leben gerufen. Die feierliche Auftaktveranstaltung findet im Museum der Stadt Alzey statt.

Im trocken-warmen Klima Rheinhessens fühlen sich zahlreiche Wildbienenarten wohl. Doch vielerorts mangelt es an Bruthabitaten und geeigneten Blütenpflanzen, um die Grundbedürfnisse der kleinen Hautflügler zu befriedigen. Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Rheinhessen“ widmet sich der BUND der aktuellen Notlage der sympathischen Wildbienen.

Gemeinsam mit einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen und engagierten Kommunen soll das Projekt „Blühendes Rheinhessen“ dazu beitragen, die biologische Vielfalt in Offenlandbiotopen zu erhöhen. Kurz gesagt: Mehr Blütenvielfalt und Lebensraumschutz. Die Wildbienen dienen dabei als Schirmarten für alle wildlebenden Pflanzen- und Tierarten des rheinhessischen Offenlandes. Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Glücksspirale. Die Schirmherrschaft hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken übernommen.

 


Foto: Ronald Burger

Die Zweifleck-Pelzbiene Anthophora bimaculata ist etwa 8-9mm groß und in ganz Deutschland verbreitet, wobei sie allerdings auf Sandgebiete beschränkt ist. Auf der Roten Liste wird sie in Kategorie 3 (gefährdet) geführt. Die Zerstörung, Aufforstung oder Nutzung vegetationsarmer Sandbiotope machen der kleinen Pelzbiene – wie auch vielen anderen Arten, die auf diese Biotope angewiesen sind – das Leben schwer.

 

Anmeldung und Rückfragen

BUND Rheinland-Pfalz, Charlotte Dietrich, charlotte.dietrich@bund-rlp.de, Tel. 06131-62706-11.

Mehr zum Projekt unter www.blumenwiesen-rlp.de.