Beate Thome

Im Wald ist es nicht wichtig allen Dingen, Tieren wie Pflanzen einen Namen geben zu können. Entscheidend ist, das große Netzwerk des Lebens zu begreifen, das alle miteinander verbindet und in dem jeder seine eigene unverzichtbare Aufgabe zu erfüllen hat, auch der Mensch. (Franz August Kumpa von Strauch, preuß. Oberforstmeister, 18. Jh.)

 

Schon als Kind war ich am liebsten draußen in der Natur, habe die sonntäglichen Spaziergänge mit meinem Vater und meinen beiden Geschwistern geliebt. Geprägt in meinem Denken hat mich das Buch „Die Ehrfurcht vor dem Leben“ von Albert Schweitzer. Von da an konnte ich keine Mücke mehr töten und fühle mich unseren Mitgeschöpfen gegenüber verantwortlich. Schon früh machte ich mir Gedanken über unsere Art zu leben, lehnte übermäßigen Konsum ab. Während meines BWL-Studiums schrieb ich über das Thema „Die Grenzen des Wachstums“.

Für mich war es schon immer wichtig, draußen sein zu können. Den ganzen Tag im Büro sitzen zu müssen bedeutete, gefangen zu sein und da war immer das Gefühl, ich versäume das Leben, das wahre Leben findet für mich draußen statt. Das Bedürfnis in der Natur zu sein und sie noch mehr und viel intensiver zu spüren, ist ganz tief in mir verwurzelt, hier fühle ich mich als ein Teil des großen Ganzen. Alles ist eins und alles ist miteinander verbunden.

Viele Menschen sind auf der Suche, nach dem großen Glück, nach großartigen Erlebnissen, es muss immer höher, besser, weiter sein und was ist heute noch etwas Besonderes? Wenn wir achtsam sind und auf die kleinen Dinge schauen, finden wir so viel Wunder und so viel Schönheit, wir erkennen, dass unser „Schöpfer“ etwas Wunderschönes und Vollkommenes erschaffen hat, die Natur ist perfekt, jede Nische ist besetzt. Das Besondere ist doch schon da!

Als Waldpädagogin und Naturliebhaberin möchte ich Kindern wie Erwachsenen die Schönheit, Vollkommenheit und meine tiefe Liebe zur Natur und die Achtung vor diesem Wunderwerk näher bringen und Sie mit meiner Begeisterung anstecken. Es ist so wichtig dass wir Menschen einen emotionalen Bezug zur Natur haben, denn nur was man kennt und liebt, das ist schützenswert!

Sehr groß war schon immer mein Interesse am Thema Persönlichkeitsentwicklung. Dies bewog mich dazu eine Weiterbildung zum Coach für Persönlichkeitsentwicklung zu machen. Seit 8 Jahren setzte ich in weiteren Fortbildungen den Schwerpunkt auf Naturcoaching und systemische Natur- und Erlebnistherapie.

In unserer schnelllebigen und reizüberfluteten Zeit wird es immer wichtiger für Entspannung und Entschleunigung zum Stressabbau und als Burnoutprävention zu sorgen um den Ansprüchen unserer Leistungsgesellschaft auf Dauer gerecht zu werden. Der Naturraum bietet ein ideales Umfeld zur Selbsterfahrung und Selbstentwicklung. Denn nur wenn Körper, Geist und Seele in Balance sind, fühlen wir uns ausgeglichen und sind den Anforderungen des Lebens gewachsen.

Die Natur – hier kommen wir her und gehören wir hin! Im Grunde sind wir doch alle Naturburschen!

Ich freue mich auf wertvolle Begegnungen.

 

Eure Beate Thome


Meine persönliche Vita:

– Betriebswirtin (WA Dipl. Inh.)
– Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin (ZNL) für die Region Hunsrück
– Staatl. zertifizierte Waldpädagogin (ZWP)
– Zertifizierte Nationalparkführerin (ZNF) im Nationalpark Hunsrück-Hochwald
– Zertifizierte Erlebnispädagogin (Erlebnispädagogik im Wald, Hajo Bach)
– Hochseilgartentrainerin (DAV)
– Pilgerwanderführerin auf dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg
– Naturcoach und Naturtherapeutin
– Seit 2011 Leitung der Naturcamps Hunsrück
– Ehrenamtliche Tätigkeit als Museumspädagogin (Fledermausexkursionen) im Freilichtmuseum Bad Sobernheim
– NABU Fledermausbotschafterin – Fledermausvorträge an Schulen, Fledermausexkusionen mit Batdetektor
– Langjährige ehrenamtliche Mitarbeit beim BUND Kreisgruppe Bad Kreuznach
– Engagiert im Regionalbündnis Soonwald-Nahe in verschiedenen Arbeitsgruppen wie regionale Identität, Lebendige Nahe, Lebendige Wälder